
In diesem Buch: 60 Rezepte der alten Bauernküche aus Westfalen und Niedersachsen, von Rührei in brauner Butter bis zur Weihnachtsgans mit Apfel-Zwiebel-Füllung. Jedes Rezept mit genauen Mengen, Kerntemperaturen und dem Trick, der es rettet, wenn etwas schiefgeht. Dazu ein Register mit 178 Fehlerbildern zum Nachschlagen und 158 Werten zum Nachsehen. Klassische Hausmannskost, so aufgeschrieben, wie Opa Heinrich sie im Kanal erklärt – Mengen und Sicherheitswerte geprüft. Kein Video nötig, kein Internet, kein Warten auf den Ladebalken.
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PDF · 210 Seiten · 60 bebilderte Rezepte · lies es auf dem Smartphone, Tablet oder Computer, oder druck es aus
Du stehst in der Küche, die Hände voller Mehl, und das Handy zeigt nur noch einen Ladebalken. Genau für diesen Moment ist das Buch gemacht – aufgeschlagen auf der Arbeitsplatte, mit allem, was du brauchst, auf einer Seite.
Hinten im Buch liegt ein Register mit 178 Fehlerbildern. Du schlägst nicht den Rezeptnamen nach, sondern das Symptom – Soße trennt sich, Kruste reißt, Zwiebeln bitter – und findest sofort, wo es im Rezept liegt.
Nicht nur im Register, auch direkt bei jedem Rezept stehen die Fehler, die dabei passieren, mit dem Zeichen, an dem du sie erkennst, und der Lösung. Insgesamt 184 im ganzen Buch.
Grammzahlen, Garzeiten, Kerntemperaturen – gesammelt in einer Referenz am Ende, für die Tage, an denen du nur kurz nachsehen willst, ohne das ganze Rezept zu lesen.
60 Zeichnungen, eine für jedes Rezept, vom entscheidenden Schritt – dem, an dem es meistens schiefgeht oder gelingt.
Ein Schweinebraten mit Kruste für vier Personen kostet im Gasthaus leicht 60 bis 70 €. Die Zutaten für dasselbe Gericht zu Hause liegen bei etwa 18 bis 22 €. Macht man das nur zweimal im Monat selbst statt auswärts zu essen, hat sich das Buch nach dem ersten Braten schon ausgezahlt.
Das sind typische Richtwerte, keine festen Preise – sie schwanken je nach Fleischpreis, Region und Metzger.
60 Rezepte, von Bauernfrühstück bis Pflaumenmus, aus der Tradition der westfälischen und niedersächsischen Bauernküche – mit Mengen und Sicherheitswerten, die nach offiziellen Empfehlungen geprüft sind.
Keine Hochglanzfotos, sondern einfache Zeichnungen vom entscheidenden Schritt – so wie früher die Zettel in der Küchenschublade aussahen.









„Was die Großmütter konnten, muss man nicht neu erfinden.“
Vierzig Jahre lang habe ich Höfe ausgeräumt, wenn die alten Leute gestorben waren und die Kinder in der Stadt kein Interesse an Großmutters Küche hatten. Die Küche habe ich immer zuletzt angefasst, weil da die Zettel lagen – in Zuckerdosen, zwischen Kochbuchseiten, manchmal nur mit Bleistift auf die Rückseite eines Kassenbons gekritzelt.
Am Anfang habe ich die Rezepte einfach mitgenommen, ohne groß darüber nachzudenken.
Meine Mutter Änne hatte mir mit neun Jahren gezeigt, wie man Schmalz auslässt und ein Kotelett richtig brät, und ich merkte, dass die alten Zettel genau dasselbe Wissen enthielten, nur von hundert anderen Frauen aufgeschrieben. Ein Zettel aus einem Hof bei Vreden hatte Pfefferpotthast drauf, fast wortgleich mit dem, was meine Mutter mir erzählt hatte, nur mit einem Löffel mehr Essig.
Irgendwann hatte ich einen Schuhkarton voll, dann zwei, dann einen ganzen Schrank. Als Gertrud sagte, entweder räumst du den Schrank oder du schreibst das endlich auf, habe ich angefangen zu tippen. Das hier ist das Ergebnis – nichts Neues, nur aufgeschrieben, bevor es mit der nächsten Hofauflösung verschwindet.
— Heinrich

Heinrich Buschkamp, 73, lebt mit seiner Frau Gertrud auf einem kleinen Hof bei Holthausen im Münsterland, mit zwei Schweinen, einem Gemüsegarten und einer Küche voller fremder alter Pfannen.
Ab 1974 trug er Möbel für ein Auktionshaus in Münster, ab 1983 machte er sich mit Hofauflösungen selbstständig. Seit über 40 Jahren räumt er Bauernhöfe in Westfalen und Niedersachsen aus, wenn die alten Bauern sterben – die Küche fasst er immer zuletzt an. Hunderte Rezeptzettel, alte Küchenhefte und Steintöpfe hat er dabei gefunden.
“Ich hab in vierzig Jahren mehr alte Kochbücher gerettet als neue gekauft.”
Ein digitales Buch mit 60 Rezepten in 8 Abschnitten, dazu ein Register mit 178 Fehlerbildern zum Nachschlagen, eine Referenz mit 158 Werten und 60 Zeichnungen – eine pro Rezept.
Direkt nach der Zahlung öffnet sich die Download-Seite, und die PDF-Links funktionieren sofort von dort aus.
Ja. Du bekommst ein PDF, das du dir für die eigene Küche ausdrucken kannst.
Ja. Sie richten sich nach den Empfehlungen von BfR und Verbraucherzentrale – Schweinefleisch zum Beispiel durchgegart bis mindestens 70 Grad im Kern.
Du hast 14 Tage Zeit. Wenn das Buch nicht für dich ist, bekommst du dein Geld zurück, ohne Diskussion.
Über Stripe Checkout, mit Karte, Apple Pay oder Google Pay.
60 Rezepte der alten Bauernküche, aufgeschrieben, bevor sie in Vergessenheit geraten. Einmal kaufen, für immer in der Küche.
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